Girokonto (Gehaltskonto) im Preis- und Leistungsvergleich.

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Girokonto Vergleich für Online Nutzer - Girokonto kostenlos

Mehr als neun Milliarden Euro verschenken die Deutschen jedes Jahr an Gebühren für ihr Girokonto. Einer der Gründe: Kaum ein Bankkunde kennt die genauen Kosten seines Kontos. So weiß jeder Dritte nicht, wie hoch die monatliche Kontoführungsgebühr und der Dispo zins bei Überziehungen ist.

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Girokontenvergleich = Weniger Gebühren
Für Guthaben zahlen Banken zwischen 0,1 und 4,5 Prozent, für Überziehungen kassieren sie zwischen 6,95 und 15,98 Prozent. Mit dem richtigen Giro - Konto sparen Verbraucher einige 100 Euro im Jahr.
Erstklassig: Das Giro - Konto – Weltweit kostenlos Bargeld und 50 Cent pro Einkauf geschenkt“, verspricht Europas größte Direktbank ING DiBa. Die DKB wirbt für ihr 0-Euro-Konto „Weltweit kostenlos Geld abheben – 3,8 Prozent Verzinsung – täglich verfügbar“.

Kostenloser Dispo inklusive
Die SEB-Bank geht noch einen Schritt weiter: Kunden dürfen ihr Konto kostenlos überziehen – bis zu 500 Euro und nur beim Kontomodell mit pauschaler Kontoführungsgebühr. Zudem sagt sie Kunden bei mehreren Tausend Unternehmen rund zehn Euro Rabatt zu, wenn sie die Kreditkarte zeigen. Das Angebot gilt allerdings nur für Kunden mit mindestens 1250 Euro Geldeingang pro Monat. Außerdem verlangt die SEB Gebühren für Kontoführung und Kreditkarte. Welche Offerte für wen am günstigsten ist, hängt von vielen Kriterien ab – etwa der Höhe des monatlichen Geldeingangs, des durchschnittlichen Kontostands und der Anzahl der Buchungen. Der Rechner der FMH-Finanzberatung filtert aus mehr als 90 Bankkonten die individuell günstigsten heraus.

Gehaltskonto: Vergleich und Ratgeber
Ob zum überweisen der Miete, für Zahlungen mit der ec-/Maestro Karte im Geschäft oder auch nur zum Empfang von Lohn oder Gehalt - jeder benötigt heutzutage ein Bangkkonto. Allerdings gibt auch fast jeder für sein Konto mehr Geld im Jahr aus als nötig. Monatlich Gebühren für Kontoführung sind inzwischen vermeidbar und auch sonst bezahlen viele für Zusatzleistungen, die es bei anderen Banken kostenfrei gibt.

Der Begriff kostenloses Giro - Konto bezieht sich in aller Regel auf Gebühren, die ansonsten für Kontoführung oder Standardleistungen wie Überweisungen oder Daueraufträge anfallen können. Sonderleistungen, wie Geldabhebungen an bankfremden Geldautomaten, sind aber in der Regel auch beim "kostenlosen Girokonto" kostenpflichtig. Zudem bestehen teilweise besondere Voraussetzungen, um ein Bank Konto kostenlos zu erhalten, beispielsweise ein monatlicher Mindestgeldeingang.

Das Girokonto ist die ideale Lösung, um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Über 91 Millionen Konten werden in Deutschland für Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften und Gehaltseingänge genutzt. Ein Girokonto ist das Fundament zahlreicher Bankdienstleistungen und erleichtert das Bezahlen im Alltag. Schlüssel dazu ist die Bankkundenkarte, mit der im Handel ohne Bargeld gezahlt werden kann. Weiterhin lassen sich durch die Karte über 50.000 Geldautomaten und Kontoauszugdrucker bundesweit nutzen, wobei keine Rücksicht auf die Öffnungszeiten von Banken genommen werden muss.

Sollte der Geldbedarf einmal höher als gewöhnlich sein, kann der Dispositionskredit in Anspruch genommen werden. Schnell, unkompliziert und ohne besondere Sicherheiten lassen sich kurzfristig Zahlungsschwierigkeiten ausgleichen.
Gerade in Verbindung mit anderen Bankprodukten ist das Girokonto erste Wahl. So dient es häufig als Referenzkonto für Tagesgelder oder als Ausgleichskonto für die Kreditkarte. Nicht mehr so verbreitet wie in früheren Tagen ist der Scheck. Aber auch dieser setzt, wie sein Nachfolger, die EC-Karte, ein Girokonto voraus. Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), welcher die zusammengeschlossenen Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft unter sich vereinigt, stuft das Girokonto als so wichtig ein, dass er eine Empfehlung zum Girokonto für jedermann erarbeitet hat. Seit 1995 sollen alle girokontoführenden Kreditinstitute ein solches für jeden Bürger im Geschäftsgebiet bereithalten. Gutschriften entgegenzunehmen, Bargeld ein- und auszuzahlen und am Überweisungsverkehr teilzunehmen ist ein so wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden, dass kaum ein Bundesbürger darauf verzichten könnte.

Darauf sollten Verbraucher beim Girokonto achten:

Überweisungsgebühren:
Überweisungen sind Geldtransaktionen von einem Konto auf ein anderes Konto. Überweisungen sind bei vielen Anbietern kostenlos.

SCHUFA-Klausel:
Wenn man ein Girokonto einrichtet, muss man sich in der Regel mit der SCHUFA-Klausel einverstanden erklären. Das bedeutet, dass Daten über die Bonität des Kunden an die SCHUFA weitergeleitet werden. Umgekehrt kann eine Bank so bei der SCHUFA anfragen, ob ein Kunde kreditwürdig ist und ihm damit unter Umständen einen Kredit verwähren. Wer die SCHUFA-Klausel ablehnt, muss in der Regel auf einige Dienstleistungen des Kontos wie Überziehungskredit oder EC-Karte verzichten.

Lastschriftgebühren:
Gebühren für eine Lastschrift müssen nicht sein. Viele Banken bieten kostenlose Lastschrift an.

Kreditkarte:
Einige Banken stellen zum Girokonto auch gleich eine Kreditkarte zur Verfügung, teilweise sogar kostenlos. Großer Nachteil von Kreditkarten ist, dass zum Benutzen häufig schon die Kreditkartennummer und der Name des Inhabers genügt - das macht den Missbrauch einfach.

Kontoführungsgebühr:
Einige Banken verlangen eine monatliche Kontoführungsgebühr. Für unter 23-jährige und Menschen in der Ausbildung ist ein Girokonto aber bei den meisten Banken kostenlos, außerdem bieten viele Banken auch älteren Menschen kostenlose Girokontos an.

Guthabenzinsen:
Das Guthaben auf dem Girokonto wird üblicherweise nicht oder nur in geringem Maße verzinst. Vergleichen lohnt sich aber.

EC-Karte:
Mit einer EC-Karte, die in der Regel alle Bankkunden mit
Gehaltskonto umsonst bekommen, kann man in vielen Geschäften bargeldlos bezahlen und Geld von einem Automaten abheben. Zum Bezahlen mit der Karte benötigt man entweder die 4-Stellige Geheimnummer (PIN) oder man muss auf einer Quittung unterschreiben, wie bei einer Kreditkarte.

Dispositionskreditzinsen:
Für einen Dispositionskredit fallen tageweise so genannte Sollzinsen an, die im Vergleich zu anderen Krediten recht hoch sind. Wer regelmäßig sein Konto überzieht, sollte daher auf einen möglichst niedrigen Dispo-Zinssatz achten. Wer öfter mal sein Konto überzieht, sollte in jedem Fall verschiedene Anbieter vergleichen. Die Spanne beim Dispo ist nämlich sehr hoch: Einige Anbieter verlangen nur fünf Prozent, andere bis zu 20 Prozent.
Wenn man weiß, dass man den Kredit länger nicht zurückzahlen kann, sollte man ihn unter Umständen in eine andere Kreditform umschulden. Bei einem Dispositionskredit wird immer eine Kreditgrenze vereinbart, überschreitet man diese, fallen zusätzliche Überziehungszinsen an.

Dispositionskreditrahmen:
Als Dispositionskredit (kurz: Dispo) bezeichnet man den Überziehungskredit, den die Bank einem Kontoinhaber gewährt, wenn er sein Konto überzieht. Wie weit Bankkunden ihr Konto überziehen können, hängt in der Regel von ihrem Einkommen ab: Banken gewähren meist nicht mehr als das zwei- bis dreifache der monatlichen Einnahmen.
Aber Vorsicht: Die Dispositionskreditzinsen sind in der Regel sehr hoch. Darum kann es unter Umständen teuer werden, lange im Minus zu sein.

Benachrichtigungsfunktion:
Einige Direktbanken versenden auf Wunsch eine Benachrichtigung, wenn auf dem Konto eine Bewegung stattfindet. Oft wird dann eine SMS verschickt, die Informationen über die getätigten Umsätze enthält. Seltener gibt es die Möglichkeit, sich per E-Mail benachrichtigen zu lassen.
Zwar bietet diese Funktion einigen Komfort, da sie es überflüssig macht, regelmäßig den Kontostand zu überprüfen, andererseits stellt sie aber ein Datenschutzrisiko dar. Da SMS und E-Mails leicht von fremden abgefangen und gelesen werden können, beschränken die Banken den Informationsgehalt der verschickten Benachrichtigungen, indem sie beispielsweise den Namen des Kontoinhabers und die Kontonummer nicht in die Nachricht schreiben. Alternativ bietet sich eine verschlüsselte E-Mail-Übertragung an, was in seltenen Fällen auch von den Banken ermöglicht wird. Dann können sämtliche Details der Umsätze verschickt werden.

Barauszahlungsgebühren:
Barauszahlungen vom
Gehaltskonto an einem Geldautomat, der zur kontoführenden Bank gehört, sind in der Regel kostenlos. Wenn man bei einem Geldautomaten einer anderen Bank abhebt, kann das recht hohe Gebühren verursachen, wobei die Spanne hier jedoch sehr groß ist. Einige Banken verlangen 8 Euro und mehr pro Auszahlung, einige verlangen gar keine Gebühren. Barauszahlung von Geldautomaten im Ausland können ebenfalls Gebühren kosten.

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