Alternative: Policenverkauf rechnet sich mit MaxxVergleich!
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Von der Möglichkeit, eine
Lebensversicherung zu verkaufen, machen
nur wenige Versicherte Gebrauch, auch
weil sie „leider erst rund sieben
Prozent der Verbraucher kennen“, klagt
Stefan Kleine-Depenbrock, Vorstandschef
von Cash.life, dem größten
Zweitmarktspezialisten. Dabei ist der Verkauf der Lebensversicherung für alle
Beteiligten ein gutes Geschäft: Der Kunde erhält steuerfrei einen Kaufpreis, der über dem Rückkaufswert der Assekuranz liegt. „Wir zahlen
durchschnittlich sieben Prozent mehr als
bei Stornierung aus“, sagt
Kleine-Depenbrock. Der Käufer übernimmt
die weitere Prämienzahlung und kassiert
dafür später die höhere Ablaufleistung der Police. Weil der Kunde aber weiter
versichert bleibt, behält er seinen
Todesfallschutz. Stirbt er vor
Vertragsablauf, bekommen seine Erben die
Todesfallleistung – abzüglich Kaufpreis,
Kosten und aufgelaufener Zinserträge.
Rund eine Million Euro hat Cash.life so
bisher an Erben nachgezahlt.
Mehrere Anbieter
vor dem Policenverkauf vergleichen: Verkaufswillige Versicherungskunden
können sich inzwischen an rund ein
Dutzend Unternehmen wenden. Die meisten
fungieren jedoch nur als Makler oder
Vermittler und reichen die Verträge an
echte Aufkäufer wie MaxxVergleich oder
spezielle Fonds weiter. Die fällige
Provision wird in der Regel aus anderen
Töpfen beglichen, so dass Kunden sowohl
beim Aufkäufer direkt als auch beim
Vermittler das gleiche Angebot erhalten
sollten. Inzwischen ist mit Life Bond und vor
allem Policen Direkt, einer Beteiligung
der WestLB, ernsthafte Konkurrenz zum
Marktführer im Zweitmarkt aktiv. Allen
Anbietern gemeinsam ist, dass sie nicht
jede Police übernehmen. Diverse
Auswahlkriterien beim konkreten Vertrag,
aber auch bei den Versicherungen müssen
erfüllt sein. So akzeptiert etwa
Cash.life nur Verträge von derzeit 46 Gesellschaften. Wer nicht auf dieser
Liste steht, muss nicht automatisch
schlecht sein: „Policen der
Hannoverschen Leben kaufen wir zum
Beispiel nicht, weil sie zu hohe
Rückkaufswerte haben“, erklärt
Kleine-Depenbrock. Mit anderen Worten:
Der Zweitmarkt profitiert von der
Intransparenz und den niedrigen
Rückkaufswerten der Assekuranz. Dennoch beurteilen die Anbieter den
Karlsruher Richterspruch positiv. Sie
hoffen sogar, dass Versicherungen
künftig ihre Kunden vor der Stornierung
auf die Verkaufsmöglichkeit am
Zweitmarkt hinweisen müssen. Wegen des
Geschäftsmodells der Lebensversicherer
ist das auch ganz im Sinne der
Verbraucher.
Beispielrechnung für den Policenverkauf
Der steuerfreie Verkauf einer Police
kann Kunden bis zu 15 Prozent mehr Geld
bringen als die Kündigung.
Beispiel
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Mann, 54 Jahre
alt |
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Laufzeit der
Police bis Verkauf |
elf Jahre |
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verbleibende
Restlaufzeit |
drei Jahre |
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bei
Policenverkauf |
40 573,77 Euro steuerfrei |
|
bei
Kündigung der Versicherung |
Netto-Rückkaufswert 36 097,66 Euro* |
* brutto: 39 906,94 Euro, abzüglich
Kapitalertragsteuer und
Solidaritätszuschlag von 3809,28 Euro
SCHNELLE ENTSCHEIDUNG - VIER
SCHRITTE BIS ZUM POLICENVERKAUF
-
Grundkriterien beim Policenverkauf: Die meisten
Anbieter kaufen keine Fondspolicen
und keine Direktversicherungen. In der Regel muss die Police schon
einen gewissen Rückkaufswert und
eine maximale Restlaufzeit haben.
Häufig werden nicht alle Versicherer
akzeptiert.
-
Anfrage zum Policenverkauf: Für ein
kostenloses und unverbindliches
Angebot verlangt der Anbieter eine
Kopie des Versicherungsscheins sowie
den meist im Internet
herunterladbaren Kundenfragebogen
und Vollmachten.
-
Angebot zum Policenverkauf: Der Käufer schickt
eine Absage oder ein unverbindliches
Angebot. Will der Kunde es annehmen,
erhält er die Kaufverträge. Der
Policenverkauf wird erst mit seiner
Unterschrift rechtsgültig.
-
Abwicklung des Policenverkauf: Der Käufer
überweist das Geld, sobald die
Versicherung den Verkauf bestätigt
hat. Sie kann den Deal nicht
verhindern. Möglich ist auch die
Abwicklung über Treuhänder, das kostet jedoch extra.
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