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Berufsunfähigkeitsversicherung - (BUV) Versicherungsvergleich

Jeder in Deutschland sollte so früh wie möglich eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, um seine Arbeitskraft zu versichern. Denn im Ernstfall fallen plötzlich die gesamten Einkünfte weg und der Betroffene ist in einer Notsituation. Weil der gesetzliche Basisschutz nicht ausreichend ist, sollte er durch eine private Versicherung ergänzt werden.

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Die Private BUV
Die BUV ist unabdingbar für jeden. Denn jeder vierte Erwerbstätige scheidet vor dem 65. Lebensjahr aufgrund von Krankheit oder Invalidität frühzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Sichern Sie sich jetzt ab!

Das Risiko der Berufsunfähigkeit
Das Risiko, berufsunfähig zu wer- den, wird gemeinhin immer noch unterschätzt. Jeder vierte Arbeit- nehmer scheidet aufgrund von Krankheit bzw. Invalidität vorzeitig aus dem Berufsleben aus.
Mit den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) lässt sich der gewohnte Lebensstandard nicht aufrechterhalten. Denn mit der Rentenreform des Jahres 2001 gibt es für alle Erwerbstätigen, die nach 1960 geboren sind, seit dem 1. Januar 2001 keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr.
Damit eine Berufsunfähigkeit nicht den Abstieg auf der sozialen Leiter bedeutet, ist die Absicherung nur noch privat möglich und ein Muss für jeden Erwerbstätigen!

Ratgeber BUV für Selbstständige: Welche Versicherung gegen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?
Immer wieder weisen Verbraucherverbände, Versicherungen und Experten darauf hin, wie wichtig eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist: Berufs- und Erwerbsunfähigkeit ist ganz und gar nicht selten, sie ergibt sich wesentlich häufiger, als viele denken. Eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.
Vor dem Abschluss sollten Sie aber unbedingt auf einige Dinge achten. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die für Sie richtige Vorsorge zu finden. Wir sagen Ihnen, was als Berufsunfähigkeit zählt, welche Leistungen die Krankenversicherung und die Unfallversicherung im Falle der Berufsunfähigkeit oder der Erwerbsunfähigkeit übernehmen, worauf Sie bei einer privaten BUV achten sollten und welche alternativen Vorsorgemöglichkeiten es gibt.
Für Selbstständige gelten beim Abschluss und bei der Inanspruchnahme einer Berufsunfähigkeitsversicherung besondere Bedingungen, etwa bei der Feststellung der Berufsunfähigkeit. Der Ratgeber geht auf diese Besonderheiten besonders ein.

Jeder Vierte ist betroffen
Wer wegen Krankheit seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, läuft Gefahr, mittellos dazustehen. Vom Staat ist kaum Hilfe zu erwarten. Wer kann sollte privat vorsorgen und eine BUV abschließen. Je früher das getan wird, um so geringer sind die monatlichen Raten. Privat vorsorgen sollten vor allem die, die 47 Jahre und jünger sind. Denn nur wer vor dem 2. Januar 1961 geboren ist, kommt im Falle der Berufsunfähigkeit noch in den Genuss von Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die private BUV greift, wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann. In der Regel bekommt der Versicherte die volle Rente ausbezahlt, sobald er zu 50 Prozent berufsunfähig ist. Berufsunfähigkeit ist ein größer werdendes Problem. Jeder vierte Arbeitnehmer ist in Deutschland davon betroffen. Am häufigsten führen psychische Erkrankungen dazu, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und des Herz-Kreislaufssystems. Sich privat abzusichern, ist für junge und gesunde Menschen mit risikoarmen Berufen vergleichsweise leicht und erschwinglich. Zu dem Schluss kommt das Verbrauchermagazin "Finanztest" in seiner Ausgabe Juli 2008.

Besser nichts verschweigen
Jung und gesund – so sieht der Wunschkandidat der Versicherungen aus. Sie werden mit steigendem Alter der Antragsteller wählerischer. Sie schauen dann auch genauer hin, was jemand an Vorerkrankungen mitbringt, an physischen und psychischen. "Finanztest" rät hier zu schonungsloser Offenheit. Alles angeben heißt das Gebot. Das betrifft sämtliche Erkrankungen, Heilbehandlungen und Operationen. Wird hier etwas vergessen oder gar verschwiegen, ist die Versicherung berechtigt, nicht zu zahlen. Alter, Gesundheitszustand, Geschlecht und Beruf – davon hängen die Kosten der Versicherung ab. Frauen zahlen wegen ihrer höheren Lebenserwartung mehr.

Risikogruppen zahlen mehr
Ärzte und Apotheker zählen zu den Berufsgruppen, die am wenigsten Beitrag zahlen. Maurer, Dachdecker und Schornsteinfeger gehen in ihren Berufen hohe Risiken ein und werden von den Versicherungen deshalb höher belastet. Künstler fallen laut "Finanztest" oft sogar ganz aus dem Versicherungsschutz, weil eine Berufsunfähigkeit bei ihnen nur schwer kontrollierbar ist.

Die Tücke liegt im Detail
Doch auch wer versichert ist, bekommt im Ernstfall nicht problemlos Geld. Hier liegt die Tücke im Detail. Im Vertrag können viele Klauseln verborgen sein. Lesen Sie vor Vertragsunterschrift daher unbedingt das Kleingedruckte. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt den Vertrag zuvor durch unabhängige Experten prüfen. Die sitzen zum Beispiel in den Verbraucherzentralen.

BUV für Existenzgründer oft zu teuer!
Die private Absicherung der Berufsunfähigkeit wird von fast allen Fachleuten als wichtige Grund bzw. Pflichtversicherung angesehen. Vergleicht man die private BUV-Anbieten bzw. Tarife miteinander stellt sich leider oft heraus, dass die Tarife gerade für gefahrengeneigte Tarife oft sehr teuer sind.
Gerade für körperliche Tätigkeiten, die in der Praxis nicht zu den besseren Einkommensklassen zuzuordnen sind, sind die Prämien oft wesentlich teuerer als für "geistige" Berufe. Aber gerade Personen mit Berufen mit einem hohen manuellen Anteil sind häufiger von einer Berufsunfähigkeit betroffen. Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, die Berufsunfähigkeitsversicherung wurde vom Gesetzgeber falsch konzipiert, da gerade diejeinigen die eine Absicherung besonders dringend benötigen oft keine Chance haben sich entsprechend abzusichern, weil eine BU zu teuer wäre.

Die besondere Problematik für Existenzgründer beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung liegt in der oft noch fehlenden planbaren Gewinngröße. Für den Abschluss wollen die meisten Versicherungen genaue Angaben über das monatliche Einkommen haben. Dies ist aber für Gründer oft nicht möglich abzuschätzen. Zwar bieten die meisten Versicherungen oft Spezial-BU Tarife an für Unternehmensgründer an, diese sind aber leider oft zu teuer.

Viele Arbeitnehmer werden vor dem regulären Ende ihres Arbeitslebens berufsunfähig.

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