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Aktie

Eine Aktie ist nach dem deutschen
Aktiengesetz (AktG):
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ein Bruchteil des Grundkapitals (§§ 1
Abs. 2, 29 AktG)
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der Inbegriff der Rechte und Pflichten
derjenigen, welche ihre Einlagen auf die Aktie im Sinne von Nr. 1 geleistet
haben (Aktionär) gegenüber der Gesellschaft (etwa §§ 11, 12, 64 AktG,
vergleichbar mit dem Geschäftsanteil an einer GmbH)
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ein Wertpapier, welches den Anteil an
einer Gesellschaft (auch Anteilsschein) verbrieft.
In Deutschland werden diese
Gesellschaften, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil
verbriefen als Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien
(KGaA) bezeichnet.
Aktie die Bedeutung:
Bei der Gründung einer AG wird festgelegt,
in wie viele Aktien das Grundkapital aufgeteilt wird. Diese Aktien können dann
in einem Buch verbrieft sein oder als effektive Stücke gedruckt und
herausgegeben werden. Die Ausgabe von Aktien bezeichnet man als Emission. Eine
weitere Emission ist auch im Rahmen einer Kapitalerhöhung möglich.
Der Anteil einer Aktie am Unternehmen kann als Nennwert angegeben werden, also
z. B. „50 €“. Er beträgt dann 50 € am Grundkapital. Bei der nennwertlosen
Aktie
(Quotenaktie oder Stückaktie) entspricht der Anteil am Grundkapital dem Anteil
an den Aktien. Bei 1.000 Aktien und 200.000 € Grundkapital entspricht eine Aktie
also einem Anteil von 1/1.000 am Grundkapital und damit am Unternehmen. Der
theoretische Nennwert wäre 200 €. Der Buchwert einer Aktie berechnet sich wie
folgt: Buchwert pro Aktie = (Eigenkapital/Grundkapital) * Nennwert pro Aktie Als
Aktiensplit wird die Aufteilung der Aktien in solche mit kleinerem Nennwert
bezeichnet. Das Unternehmen kann die Aktionäre über Dividenden am Gewinn des
Unternehmens beteiligen. Die Dividende ist eine pro Aktie geleistete Zahlung an
die Besitzer der Aktien. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen
(Gewinnverwendungsvorschlag) und von der Hauptversammlung des Unternehmens
beschlossen.
Als Anlageprodukt sind Aktien aber nicht nur wegen der Dividende interessant.
Größere Renditechancen bieten oft Kurssteigerungen der Aktie. Wird eine
Aktie
vor Ablauf einer einjährigen Spekulationsfrist verkauft, ist der Kursgewinn in
Deutschland als Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften
einkommensteuerpflichtig. Ab 1. Januar 2009 wird die einkommensabhängige
Tarifbesteuerung durch die Abgeltungsteuer ersetzt. Ein Investment in Aktien
ist grundsätzlich mit dem Risiko des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals
behaftet. Aktien können an einer Wertpapierbörse oder ausserbörslich
gehandelt werden.

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