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Bei Geldmarktfonds handelt es sich um Investmentfonds, die
ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquide Wertpapiere mit
sehr kurzen Laufzeiten investieren. Hierzu zählen Termingelder,
Schuldscheindarlehen und Anleihen mit kurzer Laufzeit.
Möchte ein Anleger Gelder kurzfristig "parkieren", so
bietet ihm der Geldmarkt hierzu in aller Regel die höchsten Zinssätze. Da auf
dem Geldmarkt ausschließlich institutionelle Anleger, d.h. Banken,
Versicherungsgesellschaften oder der Staat, zusammentreffen, erlauben es
Geldmarktfonds den privaten Anlegern, sich auf diesem Markt indirekt zu
engagieren. Geldmarktfonds bieten eine Rendite die in der Regel höher ist als
die der Tagesgeldkonten, haben jedoch aufgrund der Kurzfristigkeit der Kontrakte
ebenfalls ein sehr geringes Risiko. Teilweise wird diese Rendite jedoch durch
Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren gemindert. Ebenfalls ist ein nicht
immer kostenfreies Depotkonto Voraussetzung. Gerade beim Anlegen kleiner
Geldbeträge kann es zudem vorkommen, dass eventuelle Mindestanlagesummen der
Fonds nicht erreicht werden.
In Deutschland wurden Geldmarktfonds erstmals im Jahr
1994 zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. |